osterzeit ist auch eine besinnliche zeit der familiären eintracht. und so begab es sich, dass das schwägerinchen zu noblem essen lud. dieses mal ging es ins nur neun kilometer entfernte wein- und sektstädtchen freyburg. dabei hat dieses verträumte, bisweilen bürgerlich- mittelalterlich anmutende kleinod der saale-unstrut-weinregion so viel mehr zu bieten. zum beispiel jenes eben am heutigen tage aufgesuchte etablissement.

auf dem ersten blick gefallen ein historisches renaissanceportal und der schöne hinterhof, welcher bei schönem wetter zu labsal und erholung einläd. aber auch die regnerischen ostertage finden für die geneigten gäste ein gemütliches unterkommen. alte gewölbe und ein edles ambiente werden durch die liebevolle osterdekoration würdevoll ergänzt. zum essen: auf dem ersten blick gefällt die übersichtliche menükarte, auf welcher nur wenige, aber dafür um so erlesenere speisen den hungrigen wanderer würdevoll in erwartung des kommenden geleiten lässt. dank einer einfühlsam-aufmerksamen bedienung fühlt man sich gleich kulinarisch geborgen. sei es die auswahl des weines, oder die erläuterung zu einzelnen speisen, unsere bedienung las uns die wünsche förmlich von den augen ab und half, bei angenehmer zurückhaltung, die speisezeit zu rahmen.

ein zubrot verkürzte die wartezeit, ebenso einige erläuterungen zum wein. die vorsuppe war erlesen: bärlauchsuppe mit spargel. die hauptgerichte suchen in den gaststätten der umgebung sicher ihresgleichen. ich genoss lammkeule mit würfelkartoffeln und böhnchen im schinkenmantel. den krönenden abschluss gab ein erdbeerdessert mit erdbersorbet. hach. alles in allem sehr lecker.  gereicht wurden vorwiegend regionale weine, logisch, in dieser lage. weinregion seit ca. eintausend jahren. doch, wir werden bestimmt wieder kommen.

Hotel Unstruttal ( Inh. Fam. Kannetzky)

Markt 11

06632 Freyburg (Unstrut)

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